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Von Secure Score zu echter Cyber Resilience
Trotz umfangreicher Investitionen in Security-Lösungen von Microsoft bleibt bei vielen Sicherheitsverantwortlichen von Schweizer Unternehmen die Frage offen, wie belastbar die eigene Sicherheitsarchitektur tatsächlich ist. Denn ein guter Security-Score allein schafft noch keine Cyber Resilience. Entscheidend ist, wie konsequent Unternehmen Risiken im Alltag erkennen, priorisieren und kontinuierlich reduzieren.
Cyber Security verändert sich heute permanent. Neue Geräte kommen hinzu, Cloud-Umgebungen wachsen, Berechtigungen verändern sich und KI-gestützte Anwendungen greifen auf immer mehr Daten zu. Dadurch entstehen laufend neue Risiken und Abhängigkeiten.
Viele Unternehmen arbeiten dennoch weiterhin stark reaktiv. Sicherheitsmassnahmen entstehen häufig nach Audits, regulatorischen Anforderungen oder konkreten Vorfällen. Assessments liefern Momentaufnahmen, aber keinen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen moderner Security-Strategien.
Mehr Transparenz bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit
Die meisten Unternehmen verfügen heute bereits über umfangreiche Sicherheitsdaten. Microsoft Defender, Sentinel, Entra oder Purview liefern laufend Informationen zu Geräten, Identitäten, Zugriffen, Cloud-Aktivitäten und Datenflüssen.
Doch Daten allein schaffen noch keine Orientierung. Security-Teams kämpfen im Alltag mit:
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einer hohen Zahl an Alerts
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manueller Priorisierung
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fehlendem Kontext
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unklaren Angriffspfaden
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isolierten Sicherheitsinformationen
Dadurch entsteht operative Reibung. Risiken bleiben länger bestehen und Teams verlieren Zeit bei der Bewertung von Vorfällen.
Moderne Security-Plattformen verfolgen deshalb einen anderen Ansatz. Sie verbinden Informationen aus verschiedenen Bereichen und schaffen daraus ein gemeinsames Lagebild.
Ein einzelnes Risiko wirkt oft harmlos. Kritisch wird es erst im Zusammenhang mit weiteren Schwachstellen, etwa zu weit gefassten Berechtigungen, ungewöhnlichen Benutzeraktivitäten oder ungeschützten sensiblen Daten. Genau dieser Kontext entscheidet heute über die Wirksamkeit von Security Operations.
Security muss kontinuierlich steuerbar werden
Mit Modern SecOps verändert sich deshalb auch die Perspektive auf Cybersecurity. Nicht die Anzahl einzelner Sicherheitsmassnahmen steht im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, Risiken laufend sichtbar und steuerbar zu machen.
Moderne Plattformfunktionen wie Secure Score, Exposure Management oder Attack Path Analysis helfen Unternehmen dabei:
- Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen
- Risiken nach Relevanz zu priorisieren
- kritische Angriffspfade sichtbar zu machen
- Sicherheitsmaßnahmen gezielt weiterzuentwickeln
- Fortschritte kontinuierlich messbar zu machen
Security entwickelt sich dadurch von einer statischen Bewertung zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Das entlastet nicht nur Security-Teams. Es schafft auch mehr Transparenz gegenüber Geschäftsleitung, Compliance-Verantwortlichen und regulatorischen Anforderungen.
Gerade für Schweizer Unternehmen gewinnt diese Steuerbarkeit an Bedeutung. Datenschutz, Governance und nachvollziehbare Sicherheitsprozesse spielen in vielen Branchen eine zentrale Rolle.
KI erhöht den Druck auf Security und Governance
Zusätzliche Dynamik entsteht aktuell durch den Einsatz von KI. Unternehmen integrieren zunehmend Copilot- und AI-Funktionen in ihre Arbeitsprozesse. Gleichzeitig fehlen oft noch klare Strukturen für Datenklassifizierung, Zugriffskontrolle und Governance. Damit rückt Data Security stärker in den Mittelpunkt moderner Cybersecurity.
Unternehmen müssen heute nachvollziehen können:
1. welche Daten sensibel sind
2. wer Zugriff darauf hat
3. wie Informationen genutzt werden
4. und welche Risiken durch KI-gestützte Anwendungen entstehen
KI verändert damit nicht nur Prozesse und Produktivität. Sie erhöht auch die Anforderungen an Transparenz und Sicherheitssteuerung.
Wie Unternehmen ihre Microsoft-Security-Umgebung strukturiert weiterentwickeln und Cyber Resilience messbar machen können, zeigt das aktuelle ePaper von Axians Somnitec und Microsoft.
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