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Neue Technologien treffen auf veraltete Strukturen
Majza Avdyli : Jun 17, 2026 5:28:36 PM
Warum Schweizer Unternehmen IT-Modernisierung neu denken müssen
Gewachsene IT-Strukturen sind eine der grössten strategischen Herausforderungen für Schweizer Unternehmen. Während sie neue Cloud-, Security- und KI-Initiativen vorantreiben müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, fliesst ein Grossteil ihrer IT-Ressourcen in den Betrieb veralteter Systeme. Jetzt braucht es einen integrierten, strategischen Ansatz, der IT-Landschaften nicht isoliert modernisiert, sondern als zusammenhängendes System weiterentwickelt.
Die bestehenden IT-Landschaften Schweizer Unternehmen sind über Jahre gewachsen, oft ohne eine übergreifende Architektur konsequent mitzudenken. Dadurch entstanden isolierte Datensilos, komplexe Schnittstellen und fehlende End-to-End-Datenflüsse. 62 Prozent der Unternehmen im DACH-Raum geben daher heute an, dass geschäftskritische Anwendungen mittlerweile veraltet sind und erneuert werden müssen (Lünendonk).
Die Folge: Ein grosser Teil der IT-Ressourcen fliesst in Betrieb und die Pflege bestehender Systeme. Unternehmen investieren bis zu 80 Prozent ihrer IT-Kapazitäten allein in die Bewältigung historisch gewachsener Altstrukturen (digital Journal). Gleichzeitig steigen die Anforderungen kontinuierlich: Cloud, moderne Workplace-Konzepte, Security-Vorgaben durch NIS-2, AI-Act, DORA, DSG oder DSGVO und KI-Anwendungen sollen parallel eingeführt und betrieben werden.
Gewachsene IT-Strukturen sind ein strategisches Risiko
Diese Gemengelage macht gewachsene IT-Landschaften zu einem der kritischsten strategischen Handlungsfelder für Schweizer Unternehmen. Eine neue Cloud-Plattform, erweiterte Security-Lösungen, erste KI-Anwendungen oder modernisierte Collaboration-Tools – mit diesen Massnahmen versuchen sie, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Jede dieser Initiativen adressiert ein reales Bedürfnis und ist für sich betrachtet sinnvoll.
Das eigentliche Problem entsteht aber im Zusammenspiel. Neue Technologien müssen in die bestehende Strukturen integriert werden, die ursprünglich nie für diese Anforderungen entwickelt wurden. Schnittstellen werden erweitert, Prozesse angepasst, zusätzliche Systeme ergänzt. Dadurch wächst die Komplexität. Daten liegen weiterhin verteilt, Abhängigkeiten nehmen zu und die Steuerbarkeit der gesamten Umgebung wird immer schwieriger.
Warum isolierte IT-Initiativen die Komplexität weiter erhöhen
Besonders deutlich zeigt sich das aktuell beim Einsatz von KI. 64 % der Schweizer Unternehmen nennen die mangelnde Integration von KI in ihre bestehenden Systeme als grösste KI-Hürde – eine direkte Folge ihrer gewachsenen IT-Landschaften (Swiss AI Report). Durch KI werden zusätzliche Schnittstellen und manuelle Workarounds notwendig, neue Abhängigkeiten entstehen. KI erhöht damit den Aufwand im Betrieb weiter, statt für Entlastung zu sorgen.
Genau deshalb reicht es heute nicht mehr aus, einzelne Technologien nacheinander einzuführen. Unternehmen benötigen einen integrierten Ansatz, der bestehende Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten gemeinsam betrachtet. Entscheidend ist eine klare strategische und architektonische Entwicklungslinie:
- Welche Systeme müssen miteinander verbunden werden?
- Welche Datenflüsse sind zentral?
- Wie lassen sich neue Technologien sinnvoll in bestehende Strukturen integrieren?
Erst durch dieses Zusammenspiel entsteht eine digitale Umgebung, die langfristig steuerbar, erweiterbar und innovationsfähig ist.
Ein integrierter Ansatz als Grundlage für IT-Modernisierung und KI-Einsatz
Axians unterstützt Sie dabei, klare Architektur- und Betriebsmodelle zu entwickeln, die bestehende Systeme, neue Technologien und organisatorische Anforderungen sinnvoll miteinander verbinden. Es geht nicht darum, funktionierende Strukturen pauschal zu ersetzen, sondern darum, Komplexität gezielt zu reduzieren, Abhängigkeiten transparent zu machen und eine belastbare Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu schaffen. Wir betrachten dabei Cloud, Security, Netzwerke, Datenplattformen, Digital Workspace und KI als zusammenhängende Bestandteile einer integrierten digitalen Umgebung.
Gerade in der Schweiz erfordert dieser Ansatz ein tiefes Verständnis für historisch gewachsene IT-Strukturen, regulatorische Anforderungen und die hohe Bedeutung von Stabilität und Betriebssicherheit. Axians verbindet diese lokale Marktkenntnis mit der Erfahrung und Expertise eines internationalen ICT-Netzwerks. Statt kurzfristiger Einzelmassnahmen verfolgen wir eine langfristige Perspektive: Digitalisierung so zu gestalten, dass Sie ihre IT-Landschaft Schritt für Schritt weiterentwickeln, ohne dabei Kontrolle, Stabilität oder Steuerbarkeit zu verlieren.
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